Zuletzt aktualisiert: 2026-07-09
Eine Datei an einen anderen Computer zu senden bedeutet normalerweise, sie zuerst irgendwohin hochzuladen — eine Cloud, einen E-Mail-Anhang, eine Chat-App — und zu hoffen, dass der Empfänger sie wieder herunterbekommt. Relayium überspringt diesen Schritt: Es verbindet deinen Browser direkt mit dem des Empfängers, egal wo auf der Welt er sich befindet, und überträgt die Datei direkt.
Diese Anleitung deckt beide Fälle ab — zwei Computer im selben Netzwerk und zwei Computer in völlig unterschiedlichen Netzwerken (verschiedene Wohnungen, Büros, Länder) — und zeigt genau, was jede Seite tun muss.
Relayium läuft vollständig im Browser unter relayium.com. Es gibt nichts zu installieren, auf keinem der beiden Computer, und kein Drittanbieter-Speicher sitzt zwischen dir und dem Empfänger: Ist eine direkte Verbindung möglich, geht die Datei von einem Browser direkt zum anderen und wird nie auf einem Server abgelegt.
Das zählt aus zwei Gründen: Geschwindigkeit (du wirst nicht durch das Upload-/Download-Kontingent einer anderen Person ausgebremst) und Privatsphäre (keine Kopie deiner Datei liegt auf den Servern eines Unternehmens und wartet darauf, angefordert, kompromittiert oder vergessen zu werden).
Sind beide Computer im selben WLAN oder LAN, findet Relayium sie automatisch — öffne auf beiden relayium.com, und auf keiner Seite ist ein Konto nötig.
Sind die beiden Computer in unterschiedlichen Netzwerken — dein Desktop zu Hause und der Laptop einer Kollegin am anderen Ende des Landes, zum Beispiel — kann die automatische Erkennung das Internet nicht überbrücken, also nutzt Relayium stattdessen einen kurzen Pairing-Code. Der Absender meldet sich an, um diesen Code zu erzeugen; der Empfänger braucht nie ein Konto, egal ob er den Code eingibt oder einfach den erzeugten Link öffnet.
So läuft der komplette Vorgang für zwei Computer in unterschiedlichen Netzwerken ab:
Die meisten Heim- und Büronetzwerke erlauben zwei Browsern, sich direkt zu verbinden, sobald sie voneinander wissen. Manche Firmen-Firewalls oder strenge NATs blockieren das jedoch — in diesem Fall weicht Relayium auf ein TURN-Relay aus, um den verschlüsselten Datenstrom zu übertragen, statt schlicht zu scheitern.
Das Relay sieht dabei stets nur Chiffretext: Die Datei ist bereits Ende-zu-Ende verschlüsselt (X25519-Schlüsselaustausch plus AES-256-GCM), bevor sie den sendenden Browser überhaupt verlässt, sodass das Relay sie ebenso wenig lesen kann wie ein beliebiger anderer Rechner im Internet. Bricht die Verbindung mittendrin ab, wird die Übertragung fortgesetzt statt neu gestartet.
Du kannst bis zu 1.000 Dateien in einem Stapel senden, inklusive Ordnerstruktur. Es gibt keine serverseitige Größenbegrenzung — die praktische Obergrenze setzt der empfangende Browser.
Chrome und Edge streamen eingehende Daten direkt auf die Festplatte, mehrere Gigabyte große Dateien sind also kein Problem. Firefox und Safari puffern die Datei stattdessen im Arbeitsspeicher, halte dort also eine einzelne Datei bei etwa 200 MB oder weniger. Jede Datei wird zudem per SHA-256-Hash Ende-zu-Ende geprüft, sodass du weißt, dass das Ankommende byteweise mit dem Gesendeten übereinstimmt.
Ist eine direkte Verbindung möglich, wird die Datei direkt von einem Browser zum anderen gestreamt und nie auf einem Server gespeichert. Nur wenn kein direkter Weg zustande kommt (etwa eine strenge Firewall oder ein NAT auf einer Seite), weicht die Übertragung auf ein Relay aus — und selbst dann sieht das Relay ausschließlich verschlüsselten Chiffretext, nie die Datei selbst.
Nein. Im selben Netzwerk braucht keine der beiden Seiten ein Konto. Über Netzwerke hinweg meldet sich die sendende Person an, um den Pairing-Code zu erzeugen — das braucht Relayium, um den Code zu vergeben und zu verwalten —, aber die empfangende Person braucht nie ein Konto, egal ob sie den Code eingibt oder nur den Link öffnet.
Ja. Genau dafür gibt es den Pairing-Code: Zwei Computer, die nicht im selben lokalen Netzwerk sind, verbinden sich direkt, Peer-to-Peer, egal wo auf der Welt sie sich befinden, und weichen nur dann auf ein verschlüsseltes Relay aus, wenn ein direkter Weg nicht möglich ist.
Du kannst bis zu 1.000 Dateien in einem einzigen Stapel senden. Es gibt keine vom Server erzwungene Größenbegrenzung — die Grenze setzt, was der empfangende Browser bewältigen kann: praktisch unbegrenzt in Chrome oder Edge (auf die Festplatte gestreamt) und rund 200 MB pro Datei in Firefox oder Safari (im Arbeitsspeicher gepuffert).
Öffne Relayium auf beiden Computern und sende deine erste Datei über das Internet — kein Cloud-Upload, keine Installation, und der Empfänger braucht nie ein Konto.
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