Ende-zu-Ende-verschlüsselte P2P-Datei- und Textübertragung
Relayium ist ein quelloffenes, installationsfreies Werkzeug für Ende-zu-Ende-verschlüsselte Datei- und Textübertragung. Im selben Netz laufen Dateien direkt; netzwerkübergreifende Browser-Sitzungen nutzen TURN bewusst und das Relay sieht nur Ende-zu-Ende-verschlüsselten Chiffretext. Flüchtiger Text verlangt beide Geräte online. Relayium-Server speichern weder Nachrichtentexte noch serverseitigen Verlauf, Browser oder Empfänger können Text jedoch kopieren oder behalten. Im selben Netz ist kein Konto nötig; das Erstellen eines netzwerkübergreifenden Codes erfordert eine Anmeldung, der Beitritt mit dem Code nicht.
Übertragung startenIn vier Schritten übertragen
- Öffne relayium.com auf beiden Geräten in einem modernen Browser.
- Eine Seite wählt die zu sendenden Dateien aus oder zieht sie hinein (bis zu 1.000 pro Vorgang) — oder schickt stattdessen eine Textnachricht.
- Optional: Schalte die erweiterte Verifizierung ein, dann zeigen beide Bildschirme denselben 6-stelligen Verifizierungscode (SAS), den du über einen unabhängigen Kanal vergleichen kannst. Standardmäßig ist sie aus; Verschlüsselung, Commit-dann-Offenlegen-Handshake und Integritätsprüfung laufen so oder so. Eine Übereinstimmung erkennt ausgetauschte öffentliche X25519-Endpunktschlüssel oder einen Signalisierungsserver, der einen Endpunkt imitiert und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Anwendung beendet; sie beweist nicht, dass der Netzwerkpfad frei von Servern oder TURN-Relays ist.
- Dateien werden blockweise mit AES-256-GCM verschlüsselt und per SHA-256 geprüft; flüchtiger Text nutzt eine eigene Ende-zu-Ende-verschlüsselte Sitzung. Beide Geräte bleiben online. Der Server speichert weder Nachrichtentexte noch Verlauf, Endgeräte können Text behalten.



Warum Relayium
- Ende-zu-Ende-verschlüsselt — X25519-Schlüsselaustausch und AES-256-GCM pro Block; die Schlüssel werden ausschließlich zwischen den beiden Geräten ausgehandelt, der Server kann nicht entschlüsseln.
- Echtes Peer-to-Peer — Im selben Netz fließen Dateien über einen verschlüsselten WebRTC-Kanal direkt von Gerät zu Gerät und erreichen unsere Server nie; netzübergreifend läuft es über ein verschlüsseltes Relay, das ebenfalls nur Chiffretext sieht.
- Optionale SAS-Prüfung gegen Man-in-the-Middle — Mit eingeschalteter erweiterter Verifizierung (standardmäßig aus) zeigen beide Bildschirme einen 6-stelligen Code; sein Vergleich über einen unabhängigen Kanal erkennt ausgetauschte öffentliche X25519-Endpunktschlüssel oder einen Signalisierungsserver, der einen Endpunkt imitiert und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Anwendung beendet. SAS authentifiziert die Endpunkte; es beweist nicht, dass im Netzwerkpfad keine Server oder TURN-Relays liegen.
- Flüchtiger verschlüsselter Text — Sind beide Geräte online, lassen sich Links, Befehle und mehrzeiliger Code senden. Höchstens 65.536 Bytes (UTF-8) pro Nachricht. Relayium-Server speichern weder Nachrichtentexte noch serverseitigen Verlauf, Browser oder Empfänger können Text aber kopieren oder behalten. Keine Offline-Zustellung; Größeres geht als Datei.
- Plattformübergreifend — Windows, macOS, Linux, Android, iOS — ein moderner Browser genügt, es ist keine Installation nötig.
- Kostenlos & Open Source — AGPL-3.0-Lizenz; Protokoll und der gesamte Code liegen offen auf GitHub. Im selben Netz brauchen Echtzeitübertragungen kein Konto; für Pairing über Netzwerke hinweg meldet sich nur der Absender an.
Im Vergleich
Gegenüber AirDrop
AirDrop ist nativ und flüssig, aber auf Apple-Geräte beschränkt. Relayium ist plattformübergreifend — auch zwischen Windows oder Android und iPhone oder Mac verbindet es genauso direkt, es genügt ein Browser.
Gegenüber Snapdrop / PairDrop
Snapdrop und PairDrop sind Vorreiter derselben Art. Relayium ergänzt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Anwendungsebene und einen Verifizierungscode (SAS). Über einen unabhängigen Kanal verglichen erkennt SAS ausgetauschte öffentliche X25519-Endpunktschlüssel oder einen bösartigen Signalisierungsserver, der einen Endpunkt imitiert und die Anwendungsverschlüsselung beendet; es beweist nicht, dass der Netzwerkpfad frei von Servern oder TURN-Relays ist.
Gegenüber WeTransfer / Cloud-Speicher
WeTransfer und Cloud-Speicher sind asynchron und bequem, doch das kostenlose Kontingent liegt meist bei 2 GB und Dateien werden auf deren Server hochgeladen. Der Echtzeitmodus von Relayium hat keine Größengrenze und speichert nichts auf dem Server.
Häufige Fragen
Ist es kostenlos?
Ja. Relayium ist Open Source unter der AGPL-3.0-Lizenz und ohne jede Gebühr nutzbar. Im selben Netz sind Echtzeitübertragungen ohne Anmeldung möglich; für Pairing über Netzwerke hinweg meldet sich nur der Absender an — der Empfänger braucht in beiden Fällen kein Konto.
Werden meine Dateien auf einen Server hochgeladen?
Im selben Netz erreichen Dateien der Echtzeit-Direktübertragung den Server nie; netzübergreifend laufen sie über ein verschlüsseltes Relay, das ebenfalls nur Chiffretext sieht. Nur wenn du den optionalen Download-Link nutzt, verschlüsselt der Browser sie vor dem Hochladen, und der Server behält lediglich Chiffretext, den er nicht entschlüsseln kann — der Schlüssel steckt nur im Link.
Ist es Ende-zu-Ende-verschlüsselt?
Ja. Es nutzt X25519-Schlüsselaustausch und AES-256-GCM pro Block; die Schlüssel werden nur zwischen den beiden Geräten ausgehandelt, sodass der Server nichts entschlüsseln kann.
Funktioniert es systemübergreifend?
Ja. Mit einem modernen Browser kannst du zwischen Windows, macOS, Linux, Android und iOS übertragen, ganz ohne App-Installation.
Gibt es eine Größenbeschränkung?
Die Echtzeitübertragung streamt die Daten, daher setzt Relayium keine harte Größengrenze (Chrome und Edge auf dem Desktop streamen direkt auf die Festplatte; Firefox, Safari und alle mobilen Browser setzen die Datei im Arbeitsspeicher zusammen, weshalb ab etwa 256 MB vorab gewarnt wird — ein bewusst konservativer Schätzwert, keine gemessene Obergrenze). Maximal 1.000 Dateien pro Vorgang.
Kann ich auch Text schicken, nicht nur Dateien?
Sind beide Geräte online, lassen sich Links, Befehle und mehrzeiliger Code senden. Höchstens 65.536 Bytes (UTF-8) pro Nachricht. Relayium-Server speichern weder Nachrichtentexte noch serverseitigen Verlauf, Browser oder Empfänger können Text aber kopieren oder behalten. Keine Offline-Zustellung; Größeres geht als Datei.
Was ist der Unterschied zu Snapdrop?
Relayium ergänzt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Anwendungsebene und einen Verifizierungscode (SAS). Über einen unabhängigen Kanal verglichen erkennt SAS ausgetauschte öffentliche X25519-Endpunktschlüssel oder einen kompromittierten Signalisierungsserver, der einen Endpunkt imitiert und die Anwendungsverschlüsselung beendet. Es beweist nicht, dass im Netzwerkpfad keine Server oder TURN-Relays liegen. Zudem unterstützt Relayium netzübergreifende Übertragungen und optionale Zero-Knowledge-Download-Links.
Mehr erfahren
Anleitungen
- Dateien und Text mit der Relayium CLI vom Terminal übertragen
- Dateien über SSH auf dem eigenen Server sichern mit der Relayium CLI
- Mit der Relayium CLI eine Datei über Netzwerke hinweg an jemanden senden
- Server-zu-Server-Übertragungen mit der Relayium CLI (daemon-direct)
- Einen großen Ordner zwischen zwei Servern synchronisieren (fortsetzbar, im Hintergrund)
How-to
Vergleiche
- Relayium vs. Snapdrop & PairDrop: welche sichere P2P-Übertragung?
- Relayium vs. AirDrop: eine plattformübergreifende Alternative
- Relayium vs. WeTransfer: verschlüsselte Links und Live-Übergaben
- Relayium vs. croc: verschlüsselte Dateiübertragung im Terminal
- Relayium vs. Google Drive: Dateien direkter versenden