Device Inbox auf einem dauerhaft laufenden Linux-Server einrichten
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-09
Device Inbox sendet eine Datei von „Meine Geräte“ im Browser an deinen eigenen Server, dein NAS oder deinen Arbeitsplatzrechner. Der Browser verschlüsselt sie; nur das Zielgerät entschlüsselt und speichert sie.
Ein Server-Empfänger muss ein geschlossenes SSH-Fenster und Neustarts überstehen. Der empfohlene Installer erstellt den Ordner und einen echten systemd-Dienst. inbox run ist nur für Diagnose im Vordergrund oder Container gedacht.
Dauerhaften Empfänger installieren
Melde die Maschine einmal als Betreiber an, lade dann das kurze Skript herunter und prüfe es, bevor du ihm Root-Rechte gibst. Es kopiert die Zugangsdaten ohne Ausgabe, erstellt ein eigenes relayium-Konto, registriert den Empfangsschlüssel und startet die gehärtete Unit sofort sowie nach Neustarts.
relayium update
relayium login --device-name prod-backup-1
# Download, inspect, then install the always-on service:
curl -fsSLO https://relayium.com/inbox-server-install.sh
less inbox-server-install.sh
sudo sh inbox-server-install.sh --dir /srv/relayium-inbox
- Empfohlen ist /srv/relayium-inbox. Der gehärtete Dienst kann weder auf /root noch auf fremde Home-Verzeichnisse zugreifen.
- Empfangene Dateien und der private Schlüssel gehören dem eigenen, privilegienarmen Konto und nicht root.
- Ein alter Vordergrund-Zustand wird erst nach erfolgreichem Dienststart in ein datiertes, wiederherstellbares Archiv verschoben.
Dienst, Logs und Dateien prüfen
Die vier Befehle prüfen Prozess, Logs, den lokalen und zentralen Relayium-Status sowie den Ordner getrennt. Ein grüner systemd-Status allein beweist nicht, dass Konto, Schlüssel und Ordner nutzbar sind.
sudo systemctl status relayium-inbox.service
sudo journalctl -u relayium-inbox.service -f
sudo -u relayium relayium inbox status --config-dir /var/lib/relayium-inbox/config
ls -la /srv/relayium-inbox
- Ohne anderes --dir landen Dateien in /srv/relayium-inbox.
- Vorhandene Dateien werden nie überschrieben. Kollisionen erhalten eine sichere Nummer; Inhalte werden nicht automatisch geöffnet, ausgeführt oder entpackt.
- Meine Geräte zeigt den änderbaren Namen und die zuletzt vom Server beobachtete IP. Das kann eine NAT- oder VPN-Adresse sein.
Verhalten bei Offlinezeit und Absturz
Während der Server offline ist, wartet die verschlüsselte Aufgabe bei Relayium. Hochgeladen bedeutet nicht gespeichert; gespeichert erscheint erst nach authentisierter Entschlüsselung, Prüfung und dauerhaftem lokalen Commit.
- systemd startet den Worker nach einem Prozessfehler und nach einem Neustart erneut.
- Ein Teildownload bleibt in privatem Staging und erscheint nie als fertige Datei.
- Ein dauerhaftes Journal macht einen Absturz nach dem Commit idempotent: Der Neustart meldet dieselbe Speicherung ohne Duplikat.
- Verschwindet der Ordner später, erstellt der Worker ihn nicht unter einem fehlenden Mount neu, sondern meldet Handlungsbedarf.
Pausieren, fortsetzen oder entfernen
Führe Verwaltungsbefehle mit demselben Dienstkonto und Konfigurationsordner aus. pause behält Schlüssel und Warteschlange, resume fährt fort, disable entfernt zuerst den zentralen Zustand und danach die privaten Schlüssel.
sudo -u relayium relayium inbox pause --config-dir /var/lib/relayium-inbox/config
sudo -u relayium relayium inbox resume --config-dir /var/lib/relayium-inbox/config
sudo -u relayium relayium inbox disable --config-dir /var/lib/relayium-inbox/config
- Nutze inbox run im SSH-Fenster nicht dauerhaft; beim Schließen endet der Prozess.
- systemctl disable --now stoppt nur den Prozess. inbox disable widerruft zusätzlich Inbox und Schlüssel.
Häufige Fragen
Sieht Relayium Dateinamen oder Klartext?
Nein. Der Browser verschlüsselt Manifest und Datei und versiegelt den Inhaltsschlüssel für das Zielgerät. Zentral liegen nur Chiffretext und Routingstatus.
Warum nicht /root/inbox?
Der empfohlene Dienst läuft bewusst ohne root und ohne Home-Zugriff. /srv/relayium-inbox ist sein eng begrenzter Schreibbereich.
Kann ich manuell installieren?
Ja. relayium inbox service systemd-user oder systemd-system gibt eine maschinenspezifische Unit und Befehle aus; Beschreibungen für launchd und container sind ebenfalls vorhanden.
Sobald der Dienst ready meldet, sende eine Datei über deine Gerätekarte.
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